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Gesetzliche Berufspflichten

Verschwiegenheitspflicht – Berufsprinzip

Jeder Psychotherapeut ist, gemäß dem Psychotherapiegesetz, zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Das bedeutet, dass weder Ihre persönlichen Daten noch Therapieinhalte und „Geheimnisse“ noch die unter die Dokumentationspflicht fallenden Dokumente an Dritte weitergegeben werden dürfen. Die Verschwiegenheit wird grundsätzlich zu jedem Zeitpunkt und auch nach Ende der Psychotherapie gewahrt.

Wie auch in jeder Arzt-Patient-Beziehung, ist die Verschwiegenheit Voraussetzung für Ihr Vertrauen in unsere Psychotherapeut-Patient Beziehung, die sogenannte „therapeutische Allianz“.

Sicherheitshinweis:
Während der Kommunikation über E-Mail oder Online-Nachrichtendienste kann die Verschwiegenheit möglicherweise nicht oder nur eingeschränkt gewährleistet werden, und zwar aus Gründen auf die weder die Therapeutin noch der Patient/die Patientin Einfluss haben.

Dokumentationspflicht & Aufbewahrungspflicht

Die gesetzliche Dokumentationspflicht gemäß dem Psychotherapiegesetz §16, 16a umfasst u.a.:

  • Persönliche Daten
    (Name, Geburtsdatum, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Sozialversicherungsnummer)
  • Vorgeschichte der Problematik und/oder Erkrankung(en) sowie bisherige Diagnosen und Krankheitsverlauf
  • (schriftliche) Vereinbarungen (z.B. Honorar- und Zahlungsvereinbarung, Vereinbarung zu Terminabsagen & -versäumung)
  • erfolgte Aufklärungsschritte „Informed Consent“ und nachweisliche Informationen
  • Beginn, Verlauf und Beendigung der psychotherapeutischen Leistungen
  • Art und Umfang der diagnostischen Leistungen, der beratenden oder behandelnden Interventionsformen sowie Ergebnisse einer allfälligen Evaluierung
  • allfällige Empfehlungen zu ergänzenden ärztlichen Abklärungen
  • Konsultationen von Berufsangehörigen oder anderen Gesundheitsberufen oder Sozialarbeitern
  • Kopien ausgestellter Gutachten und/oder anderer Schriftstücke sowie allfällige Befunde oder Unterlagen, die Sie mir geben
  • Zweitschriften der ausgestellten Honorarnoten sowie Duplikate der ausgehändigten Belege

Gemäß der gesetzlichen Aufbewahrungspflicht werden diese Dokumente nach Ende der Therapie zehn Jahre aufbewahrt und danach vernichtet.

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